Loveparade-Gedenkgottesdienst in Duisburg

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Zum Gedenken an die Opfer des Unglücks  bei der Loveparade und für deren Angehörige sowie für Verletzte und Betroffene findet  am Samstag, 31. Juli 2010, um 11 Uhr, in der Salvatorkirche in Duisburg ein Ökumenischer Gottesdienst statt.

Dem Gottesdienst sollen der Präses der evangelischen Kirche im Rheinland, Nikolaus Schneider, sowie der katholische Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck vorstehen. Schneider ist selbst gebürtiger Duisburger und hat viele Jahre im Stadtteil Rheinhausen als Pfarrer gearbeitet. Sowohl Schneider als auch Overbeck sollen beide einen kurzen Predigttext sprechen.

Dieser Gottesdienst wird live im ARD-Fernsehen übertragen. Außerdem wird es eine Außenübertragung auf Großleinwände im Umfeld der Salvatorkirche geben.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Christian Wulff haben ihr Kommen zugesagt.

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Papst Benedikt XVI sieht in die Verunreinigung des Glaubens größte Gefahr

Am Dienstag dem 29.06.2010 sagte Papst Benedikt XVI während der Festmesse im Petersdom:
Die größte Gefahr für die Kirche ist nicht die Verfolgung von Außen, sondern in einer Verunreinigung des Glaubens und des christlichen Lebens. Diese schwäche die proheptische Kraft der Kirche und trübe ihre Schönheit.

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Seligsprechung von Johannes Paul II. läuft planmäßig

Der langjährige Papstsekretär Kardinal Stanislaw Dziwisz, hat Medienberichte über eine Verlangsamung des Seligsprechungsverfahrens von Papst Johannes Paul II. (1978-2005) zurückgewiesen. Dies meldete am 29.Juni 2010 die polnischen Katholischen Nachrichtenagentur (KAI).

Der Krakauer Kardinal Stanislaw Dziwisz  teilte mit, alles laufe planmäßig. Kardinal Dziwisz betonte, auf die Seligsprechung warte ganz Polen und die Welt. Beim Termin verlasse man sich auf den Heiligen Geist.

Die italienische Zeitung «Il Giornale» hatte am Wochenende berichtet, es zeichne sich eine Verzögerung des Verfahrens ab. Anlass seien Probleme mit dem Nachweis eines Heilungswunders, das auf Fürsprache von Johannes Paul II. erfolgt sein soll. Daher dürfte der bislang genannte Seligsprechungstermin April 2011 nicht mehr realistisch sein, so das Blatt.

Die Zeitung hatte berichtet, im Zuge der medizinischen Untersuchungen habe einer der befragten Experten die Diagnose für die französische Ordensfrau bezweifelt, die bald nach dem Tod des Papstes auf unerklärliche Weise gesund wurde. Die Schwester habe möglicherweise gar nicht an der Parkinson-Krankheit gelitten, wie bislang angenommen. Der Vatikan äußerte sich offiziell nicht zu dem Vorgang.

Das Seligsprechungsverfahren für den im April 2005 gestorbenen Papst aus Polen war bereits im Juni desselben Jahres eröffnet worden. Im Dezember 2009 attestierte Benedikt XVI. seinem Vorgänger den «Heroischen Tugendgrad», eine weitere Voraussetzung für eine Seligsprechung. Nun ist noch der Nachweis eines Wunders auf Fürsprache des «Dieners Gottes» notwendig.

Papst Benedikt XVI bittet um Vergebung

Papst Benedikt XVI fand sehr klare Worte zum Thema Missbrauch in der Kirche während der Predigt zum Abschluss des Priesterjahres.

Er nutzte die Predigt zu einer Vergebungsbitte für die Vergehen von katholischen Geistlichen an Minderjährigen.

Wir bitten Gott und die betroffenen Menschen inständig um Vergebung und versprechen zugleich, dass wir alles tun wollen, um solchen Missbrauch nicht wieder vorkommen zu lassen“.

Papst Benedikt. ging als Theologe auf den Missbrauchsskandal der letzten Zeit ein. Er äußerte sich nicht zu rechtlichen oder kirchenrechtlichen Details. Papst Benedikt kündigte keine neuen Normen an denn das hatten die zuständigen Vatikan Ministerien bereits getan.

Denn die kirchlichen Normen für das Vorgehen bei Missbrauchsvergehen aus dem Jahre 2001 sind weitreichend, sollten jetzt aber nochmals konkretisiert werden. Benedikt XVI. selbst hatte sich zudem mit seinem Brief an die irischen Katholiken umfassend zu dem Thema geäußert. Nur war nicht ausreichend vermittelt worden, dass die Ausführungen nicht auf die Grüne Insel beschränkt sein sollten, sondern generell gelten.

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Bischofskonferenz bedauert Rücktritt von Bundespräsident Horst Köhler

Die katholische Kirche in Deutschland hat mit großem Bedauern auf den Rücktritt von Bundespräsident Horst Köhler reagiert. Erzbischof Robert Zollitsch erklärte in Bonn:

“Köhler habe viel für unser Land geleistet. Wir sind ihm dankbar für wertvolle Debatten, die er angestoßen hat. Mit Horst Köhler verlasse eine Person mit hohem Vorbildcharakter, allgemeiner Anerkennung in der Öffentlichkeit und einem besonderen Interesse für die christlichen Kirchen in unserem Land das höchste Staatsamt. Die Bischöfe seien Köhler zutiefst dankbar für das, was er für die Bundesrepublik Deutschland getan hat. Persönlich empfinde er den Rücktritt als herben Verlust.

Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) zeigte sich ebenfalls bestürzt.Alois Glück ZDK-Präsident erklärte in Bonn:

“Er war ein starker und unabhängiger Anwalt der Menschen in unserem Land, ein bürgernaher Bundespräsident, der nicht zuletzt deswegen auch große Zustimmung in der Bevölkerung erfahren hat”

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